Wie kam es zu „Lighthouse“ - Rückblick und Ausblick

2020 träumen Veronika und Charlos Schmidt von einem ganz besonderen „Ort der Begegnung“ in Haiger. Es soll ein Haus sein, in dem Menschen, ohne auf die Uhr zu sehen, Gott anbeten können. Ein Haus voller Menschen aus der Region, die Gott begegnen wollen. Ein Haus, in dem es keine Rolle spielt, in welcher Konfession die Besucher und Mitarbeiter aufgewachsen sind, welcher Nationalität sie angehören oder welche Hautfarbe sie haben. Ein Haus, wo die unterschiedlichen christlichen Traditionen willkommen sind.

Die ursprüngliche Idee: Hier sollen Workshops und Seminare stattfinden, Gebetsnächte und Worship-Sessions organisiert, und Orientierungshilfen für verschiedene Lebensbereiche gegeben werden. Für jeden Bereich gilt, dass sich alle Mitarbeiter nach der Leitung des Heiligen Geistes ausstrecken. Ihn und seine Kraft wollen sie gemeinsam mit den Besuchern erleben.

Wie kam es dazu?

Veronika und Charlos spüren 2020 den starken Wunsch, Menschen in unserer Region für Jesus zu erreichen und der Region gleichzeitig zu dienen – das umfasst Mitglieder bestehender Gemeinden und Kirchen, vor allem aber liegen ihnen die Menschen am Herzen, die Jesus noch nicht kennen. Sie merken, dass es in den bestehenden Strukturen schwierig ist, ihre Idee eines besonderen Ortes der Begegnung mit eigenen Schwerpunkten umzusetzen und verlassen ihre bisherige örtliche Gemeinde. Gott beruft sie 2021 in eine neue gemeinsame Arbeit mit einer Vision für ein völlig neues Herzensprojekt: Lighthouse Haiger. Ein Ort der Begegnung, der auch als Inkubator für neue Gemeinschaften und Inspiration für bestehende Kirchen und Gemeinden dient.

„Wir tun das alles, weil Jesus gesagt hat, dass seine Nachfolger einen Unterschied machen sollen. Wir glauben, dass Menschen, die ihm begegnen, auch erleben können, wie sich Familien, Schulklassen, Firmen, unsere Stadt Haiger und sogar die ganze Region verändern. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn für Menschen wie uns gegeben hat. Diese Botschaft und die Erfahrung einer realen Gottesbegegnung wollen wir im Lighthouse Haiger mit vielen Menschen teilen.“ (Charlos Schmidt)

Am 16. Mai 2021 gründen Veronika und Charlos mit einem kleinen Team „Lighthouse Haiger e.V. – Ein Ort der Begegnung“ als unabhängigen und gemeinnützigen Verein. Das Team aus verschiedenen Konfessionen ist begeistert von den Möglichkeiten, die sie im Lighthouse erkennen. Schon durch die Zusammensetzung kommt zum Ausdruck, dass ihnen die Einheit unter Christen besonders wichtig ist, die sie als tiefen Wunsch von Jesus Christus verstehen (Die Bibel – Johannes 17). Ein Zuhause wurde in dem 150 Jahre alten Haus „Bertha“ im Hammerweg 15 gefunden. Die Villa trägt einen überraschend passenden Namen, denn „Bertha“ bedeutet „die Strahlende“ und befindet sich direkt neben dem international bewohnten „Kairos-Home“.

Der Verein ist unabhängig und in Netzwerken verbunden mit vielen Menschen, die die Mission auch überregional im Gebet mittragen. Dabei sind uns drei Kernbereiche von Beginn an besonders von Gott aufs Herz gelegt worden:

Gebet

Unsere größte Sehnsucht ist es, Gott in Lobpreis und Gebet zu begegnen. IHM alle Ehre zu geben ist unser oberstes Ziel. Wir sind fasziniert von David, der einen Ort des ständigen Lobpreises errichtete – die „Hütte Davids“. In Apostelgeschichte 15 lesen wir: „Nach diesem will ich zurückkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten, damit die Übriggebliebenen der Menschen den Herrn suchen, und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der Herr, der all dies tut.“ (Apg. 15,16-17). Unser Schwerpunkt ist daher die Begegnung mit unserem Schöpfer. Wir wollen in völlige Abhängigkeit kommen, ganz aus SEINER Kraft leben. Dann können wir auch den Menschen in eben dieser Liebe begegnen, die Jesus sich so sehr wünscht. Der Hunger nach einem erfahrbaren Gott, der direkt in den Alltag spricht ist groß. Wir wollen die Bibel nicht nur lesen und Wissen ansammeln, wir wollen sie auch anwenden und Gott wirklich ERLEBEN. Dafür geben wir jeden Mittwoch ab 19:30 Raum in Anbetung, Gebet und dem Teilen von gelebtem Glauben und erleben, wie der Heilige Geist auf kraftvolle Art und Weise unter den Menschen wirkt.

Einheit

Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Einheit: „Ich bete darum, dass sie alle eins sind – sie in uns, so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.“ (Johannes 17,21). Einheit ist nicht nur ein Wunsch von Jesus, er hat sie sogar gestiftet. Wir wollen uns bewusst für die Einheit unter den Christen unterschiedlicher Kirchen und Gemeinden einsetzen. Das erkennen wir als horizontale Verbindung. Gott hat uns dabei aber ganz klar auch eine vertikale Versöhnung aufs Herz gelegt, die Versöhnung der Generationen. Einheit bezieht sich im Lighthouse aber nicht nur auf Konfessionen und Denominationen, sondern vor allem auch auf den Zusammenhalt über Nationalitäten, Sprachen und sozialen Hintergründen hinaus. Hier ist jeder willkommen und wir lieben die Buntheit, die Gott in seiner weltweiten Gemeinde geschaffen hat.

Mission

Als dritten Schwerpunkt sehen wir die Missionale Ausrichtung. Der Kern von unserer Arbeit mit Alpha und auch dem neu gegründeten Zweig „Sisters“ (Nachfolger von „Butterfly -– Jesus erleben“) ist es, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen, die Jesus noch nicht kennen. Darüber hinaus sollen vor allem auch Frauen in ihrem Glauben gestärkt werden und so Multiplikation entstehen. Sie sind oft die Verbindungen, die sozialen Fixpunkte, die so viel in unserer Gesellschaft zusammenhalten. Wir möchten über diese Arbeit hinaus durch Schulungen, Vorträge und gemeinsame Veranstaltungen etc. Menschen in Nachfolge und Leiterschaft stärken.

Und jetzt?

Im September 2021 wurde das Lighthouse offiziell eröffnet. Ein Jahr später schauen wir zurück auf unglaubliche Momente der Begegnung mit Gott und Menschen unterschiedlichster Herkunft. Wir durften drei Gebets- und Fastenwochen durchführen, in denen unglaubliche Durchbrüche passiert sind, Menschen in Freiheit kommen durften und neue wegweisende Entscheidungen getroffen wurden.

Wir durften Gemeinschaft neu denken, wir haben unseren übergreifenden Auftrag in der Region in den Fokus genommen und auch eine neue Internationalität hat Einzug bei uns erhalten. Mehr als 15 Menschen haben zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gefunden, 6 davon haben sich im September taufen lassen. Es geht vorwärts, in so großen Schritten, wie wir sie uns nie hätten erträumen lassen. ‍Wir sind unterwegs – mit Gott, mit Menschen – das ist unsere Bestimmung.

Lighthouse ist bunt, vielfältig und sieht sich als Tankstelle für die Region. Du kommst an, bist gesehen und geliebt – du tankst auf und gehst gestärkt in deinen Alltag.

Unser neuer Slogan ist: ANKOMMEN. AUFTANKEN. AUSSENDEN.
Komm an – und lass dich von Gott berühren. Er liebt es, Gemeinschaft mit dir zu haben!
Tank auf – und lass dich vom Heiligen Geist erfüllen. Er liebt es, dich zu ermutigen!
Geh los – und erzähle Menschen von Jesus. Er möchte, dass jeder gerettet wird!

Lighthouse bedeutet für uns: Bewegung, Dynamik, Wachstum und vor allem das konkrete Führen des Heiligen Geistes. In allem wollen wir uns seiner Leitung unterstellen. Er weht, wo er will und er schenkt Freiheit. Freiheit, die weit hinausreicht über Prägungen, Religiosität, Nationalitäten etc.

Wir haben als Christen einen übergreifenden Auftrag. Wir wollen einander dienen und vor allem wollen wir eins nicht: stehenbleiben. Wir haben die wichtigste Aufgabe auf der Welt: Menschen zu Jüngern zu machen und ihnen zu zeigen, wie ein Leben mit Jesus in Freiheit und Fülle aussehen kann.

Durch die Alpha-Kurse, die im Oktober 2022 zum zweiten Mal angelaufen sind, haben sich mehrere Menschen bekehrt und taufen lassen. Unsere Vision, dass Menschen, Jesus Christus als ihren Erlöser erkennen und in das Vollmaß dessen kommen, das Gott für sie vorbereitet hat, trägt Früchte. Wir erleben Freiheit im Leben vieler Menschen um uns herum und dürfen im Kernteam erfahren, was es heißt, als Einheit zusammenzuwachsen. Unser Herz brennt auch weiterhin für Gebet/Anbetung, Mission und Einheit.

Wir möchten Menschenherzen für Jesus gewinnen und die, die Jesus schon kennen zu mündigen Jüngern machen und weiterbringen. Jesus wünscht sich Nachfolger, die die Welt verändern. Wenn Menschen bei uns zum Glauben finden, haben sie die Möglichkeit, sich auch bei uns taufen zu lassen. Sie werden 1 zu 1 durch unser Team begleitet und im Glauben gestärkt. Durch die Bibel wissen wir, dass gerade zu Beginn unser Glaube stark unter Beschuss steht. Wir möchten, dass Menschen in ihrer Berufung wachsen und ermutigen deshalb immer, den nächsten Schritt mit Gott zu definieren und anzugehen. Am besten lernt man, wenn man selbst in Leitung kommt und z. B. bei einem Alpha-Kurs mitarbeitet.

Neben unseren Worship Wednesdays, Gebetswochen, Alpha-Kursen und den Sisters-Abenden bieten wir auch praktische Jüngerschaftskurse an, wo jeder ganz nach seinem Bedürfnis wachsen kann. Wir wollen herausfinden: Wo bin ich begabt, wo darf ich dienen, was hat Gott konkret mit mir vor?

Wir möchten, dass Menschen verändert bei uns rausgehen und ihren Alltag in voller Kraft des Heiligen Geistes anpacken, Leben verändern, Einfluss nehmen auf Familie, Arbeitskollegen und unsere ganze Region.

Wir glauben an eine Erweckung für Haiger und darüber hinaus. Bist du bereit, Teil davon zu werden?

Komm vorbei!

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